BA Alltagstheater


Aufgabenstellung

BA Alltagstheater

Neue Wohnformen am Ringgleis

Notgedrungen ist unser Wohnraum in diesem Jahr zur Bühne unseres täglichen Lebens geworden. Der Akt des Wohnens ist ein Puzzle, das sich aus einer unendlichen Anzahl von Details zusammensetzt, eine Ansammlung von täglichen Gesten und Gewohnheiten, kleinen Geschichten, Emotionen und einer Vielzahl von Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

Bei diesem Projekt wollen wir im Rahmen eines genossenschaftliche Wohnprojekt am Ringgleis in Braunschweig die Synergieeffekte erforschen, die sich aus diesem Zusammenleben ergeben können. Wie würde ein Wohnprojekte aussehen, in dem sich Menschen aller Generationen, ihre Lebensweisen, ihre Bedürfnisse und Ansprüche gegenseitig ergänzen und ermutigen können? Wo jeder seinen eigenen Platz finden und sich wohl und gebraucht fühlen kann? Wo Intimität und Gemeinschaft ihren Platz in den Territorien des täglichen Lebens haben? Welche neuen Formen des Wohnens können in Zeiten der Pandemie einer gesellschaftlichen und aktuellen Realität genauer entsprechen, die Raum für einen gemeinsamen Raum lässt? Wie lassen sich neue Themen, wie Arbeit, Produktion und Gemeinschaft in diese Verhandlungsräume integrieren?

Der Entwurf findet im Kontext des Netzwerks „Cooperative Housing for the 2000-Watt Society” (TU Braunschweig, Carnegie Mellon University, TU Wien, California College of Arts, University of Southern California) statt. Ausgewählte Arbeiten werden bei dem Studierendenwettbewerb “Access the Future” eingereicht und präsentiert. Der Auslober ist ANCB – Aedes Berlin und die andere eingeladene Institute: TU Berlin, FG Entwerfen und Gebäudekunde, Prof. Jacob van Rijs und LU Hannover, Abteilung Mediale Architekturdarstellung, Prof. T. Nolte